In Zusammenarbeit mit biopresent.de präsentiert Schimmelcam.de die Schimmelinfos.

Basics
1. Weder Pflanze noch Tier
2. Der ewige Kreis
3. Schimmelpilze beobachten und erkennen
4. Dem Verderben keine Chance
5. Gefahr aus dem Pilz
6. Biotechnologie - Jahrtausende alt
7. Mikroorganismen gegen Mikroorganismen
8. Der Pilz als Parasit
9. Literatur


8. Der Pilz als Parasit

Krankheiten bei Pflanzen, Mensch und Tier

Pilze werden als Parasiten fast aller Organismengruppen angetroffen. Die meisten Pflanzenkrankheiten und viele Lagerschäden werden von Pilzen verursacht. Zum Beispiel Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln (Phytophtora infestans), Mehltau, Brand und Rost. Schimmelpilze beeinträchtigen unter anderem die Qualität von Weintrauben. Gefürchtet sind unter anderem Penicillium- und Aspergillus-Arten (Grünfäule), Plasmopara viticola (Falscher Mehltau), Oidium tuckeri (Echter Mehltau), Coniella diplodiella (Weißfäule) und Botrytis cinerea (Grauschimmel).

Infektionskrankheiten bei Tieren und Menschen nennt man Mykosen. Oftmals werden Menschen befallen, die in ihrer Immunabwehr geschwächt sind. Viele Schimmelpilze können Lungenmykosen verursachen. Die Erkrankung kann von dort auf den Rest des Körpers übergreifen. Das Einatmen von Schimmelpilzsporen sollte daher unbedingt vermieden werden, zumal Sporen von Schimmelpilzen auch Allergien auslösen können.

Verschiedene Pilze (Dermatophyten) können Hautpilzerkrankungen hervorrufen (Fußpilz). Dazu gehören unter anderem Trichophyton rubrum, Epidermophyton floccosum und Candida-Arten. Eine Infektion erfolgt meist durch infizierte Hautschuppen, vorwiegend in Schwimmbädern und Saunen. Ist eine Hautpilzerkrankung ausgebrochen, bedarf sie ärztlicher Behandlung und meist einer mehrwöchigen Behandlung mit Fungiziden.

© Philipp Rabus / biopresent.de

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